Geschlecht(sbestimmung):

Äusserlich unterscheiden sich weibliche und männliche Königspythons kaum.

Die Geschlechtsbestimmung kann durch 3 Methoden bestimmt werden:

 

-         Sondieren: Hierbei wird eine Knopfsonde aus Metall in die Kloake nach caudal    

                        (hinten) eingeführt und beobachtet, wie tief man eindringen kann.

                         Bei männlichen Tieren ist die Eindringtiefe in die Hemipenisse

                         tiefer als bei Weibchen in die Hemiklitoris.

                         Die tiefe wird hier mit Absicht nicht beschrieben, da die Sondierung

                         nur von Profis durchzuführen ist, da sonst ein hohes Verletzungsrisiko

                         besteht.

 

-         Poppen: Hierbei werden die Geschlechtsteile durch Druckmassage aus der

                          Kloake gestülpt, wobei sich die Hemipenisse von den Hemiklitoris

                          deutlich unterscheiden. (mehr dazu siehe VIDEO)

 

-         Ultraschall: Die Ultimative Methode zur Geschlechtsbestimmung, leider nur beim

                          Tierarzt oder Fachkundigen (Ultraschall besitzenden) Haltern zu machen.

 

Häufig gibt es Unverständnis einigen Zahlen gegenüber, die man häufig in der Terraristik zu sehen bekommt:

 

z.B. 1.1 Piebald, was so viel bedeutet, wie 1 männliches und ein Weibliches Tier,

wobei 1.0  das männliche Tier und 0.1 das weibliche Tier beschreibt.

Manchmal findet man auch 0.0.1, was bedeutet das Tier ist ein Jungtier bzw. das Geschlecht ist nicht bestimmt.

 

Bsp.: 6.3.2 Python Regius bedeutet, 6 Böcke, 3 Weibchen und 2 Jungtiere/Geschlecht unbekannt.